Barcamp Mainz - 26. November 2009 um 15:10 von myrbel
Nachdem ich von meinem letzten Barcamp, dem Fucamp in Furtwangen sehr begeistert war, freu ich mich auf das am kommenden Wochende stattfindende Barcamp Mainz.
Beim Fucamp durfte ich Felix Rüssel, einen erfahrenen Scrum-Projektleiter kennen lernen und ihm ein wenig bei seiner Einführungssession zum Thema Scrum helfen. Nach einiger Zeit ist jetzt auch das Video dieser Session verfügbar. Leider ist der Ton nicht der beste:
Nachdem ich das jetzt schon zum x.ten mal gesucht habe, wie man in PHPUnit Tests einzeln ausführen kann, ohne die gesammte Testklasse laufen zu lassen, hier die Notiz an mich:
so schallte es letztes Wochenende. Als erstes hab ich erstmal einen kleinen Abstecher zum Musikfilmfestival in Potsdam Babelsberg gemacht, wo ich dann folgendes Video konsumieren durfte, was dann auch den Wettbewerb gewonnen hat.
Peter und mein Partyfinger legten gleich mal los. Weiter gings mit Chillen, chillen und Einkauf fürs Chili Con Carne.
Weiter gings auf Martins “affengeilen” Party. Wie zu sehen, ein voller Erfolg.
Zum Ausklang bin ich mit Martin noch ein bisschen über den Dächern des Prenzlauer Bergs spazieren gegangen. Sehr schön.
Tschüss Berlin, bis zum nächsten Mal.
Danke an Peter, Alex, Martin, Flo, Ina, Robert für dieses wundervolle Wochenende …
Das Meer war mal sanft, mal voller Kraft. Unter unsern Füßen mal Sand, mal bizarrer Stein.
Fazit: Das Karusell zu verlassen ist unmöglich. Umsteigen in ein anderes, das geht. Die Kreisbewegung bleibt. Wo ich hingeh nehm ich mich mit. Und die Bewegung. Sie ist energetisch, frisch, voller Kraft.
Was für ein Jahr bisher. Alles dreht sich viel zu schnell. Und doch bleibt alles gleich.
Die Zeit ist reif, auszusteigen aus dem Karussell. Die fremdbestimmte Drehbewegung um mich selbst muss aufhören. Morgen ist es soweit. Myrbel macht Pause von der Welt und zieht sich zusammen mit dem besten Menschen der Welt in ein Fischerdorf nach Famara auf Lanzarote zurück.
Die letzten 10 Jahre habe ich mich so durch den Samba-Freigaben-Dschungel schön durchgemogelt und alle mögliche charsets ausprobiert und irgendwann funktionierte es dann doch. Bis zum heutigen Tag. Da wollte die Samba-Freigabe sich einfach nicht zurecht-fuschen lassen.
Nach mehreren Stunden Fuscherei hielt ich den Schlüssel zum Erfolg in der Hand: Windows XP kann ein Share mit UTF8 mounten. Damit ist alles ganz einfach. Hier meine Konfiguration zum Nachmachen
Beteiligte Rechner:
Server: Debian 4.0 etch
Client1: WindowsXP
Client2: Ubuntu 8.04
Konfiguratation auf dem Server: /etc/samba/smb.cfg
[global]
workgroup = myrbel-net
server string = %h server
include = /etc/samba/dhcp.conf
dns proxy = no
# meine einzige Änderung - das default charset scheint
# nicht utf-8 zu sein (warum auch immer)
unix charset = UTF8
max log size = 1000
syslog = 0
panic action = /usr/share/samba/panic-action %d
security = user
encrypt passwords = true
passdb backend = tdbsam
obey pam restrictions = yes
invalid users = root
socket options = TCP_NODELAY
[data]
comment = data share
writable = yes
path = /home/ftp/ftps/
public = no
create mode = 0775
auf dem Ubuntu-Client habe ich das share in der /etc/fstab folgendermaßen gemounted:
Und wer findet den Fehler? Der Punkt ist der Fehler. Eigentlich sollte dieser Job alle Mails, die älter als 18 Tage sind aus dem Spam-Ordner löschen. Tat er aber nicht, sondern löschte alle Dateien unterhalb meines User-Homes, wo auch alle Webseiten liegen.
Jetzt dürft ihr 3 mal raten, was ich die letzten 10 Stunden getan habe. Richtig, die Symptome einer solchen Löschung zu beseitigen
Was lernen wir daraus? Niemals cronjobs nach 0 Uhr einrichten.
Bin rad mal seid längerem im Kino gewesen und habe mir Burn After Reading angeschaut. Seltsamer Titel. Noch seltsamerer Film, aber unterhaltsam auf eine etwas alternative Art
Sehr witzige Komponenten sind “Sledge Hammer” als mittlerer CIA-Angestellter, Brad Pitt als 25-jähriger liebenswürdiger Trottel und ein sexbessesener George Clooney. Regie führten die Coen-Brüder. Insgesamt ganz sehenswert. Ich würde sagen 72 von 143 möglichen Punkten auf der myrbel-skala.
Nachdem ich seit ein paar Wochen etwas mehr dazu gekommen bin zu lesen, kam ich schlussendlich an den seit einigen Wochen abwechselnd auf meinem Tisch, im Schrank und auf den Sesseln herumliegenden Werk “Rumo und Die Wunder im Dunkeln” von Walter Moers nicht vorbei. Vielen Dank an Robert für das Ge-schenk.
Eigentlich wollte ich mich ganz geschickt drumherum drücken, aber durch irgend einem blöden Zufall fing ich an die ersten 50 Seiten zu lesen. Ich hatte beim Wort “Moers” immer den unseligen Adolf aus dem Bonker in Erinnerung und erwartete nichts besonderes. Aber die ersten Seiten waren geradezu berauschend, wie “Smeik” beschreiben würde.
Es wir die Geschichte eines “Wolpertingers” Namens “Rumo” erzählt. Moers-Fans wissen, um was es geht, ich hatte keine Ahnung. Es war eine richtige Geschichte, irgendwie ein bisschen naiv erzählt in einer völlig eigenen Welt. Die Welt war ziemlich groß, den schon nach 100 Seiten hatte Smeik gefühlte 1000 verschiedene Einzelgeschichten erzählt und ca. 10000 historische Personen aus der Welt Zamoniens eingeführt.
Am Anfang liest sich das alles ganz entspannt, man wird von Smeik in die Welt eingeführt und ganz langsam Spannung aufgebaut. Es liest sich wie ein nettes Kinderbuch. Die Spannung entlädt sich in einem für mich überraschenden Blutvergießen, das ganz weit weg ist von einem Kinderbuch. Wunderbar. Ich bin auf dem Sessel hin-her gesprungen vor Aufregung.
Naja, im Mittelteil geht einem Rumo ein bisschen auf die Nerven mit seinem unbeholfenen Verhalten, aber das Ende entschädigt mit einem wunderschönen Schlacht, massig Blut, dem großen Auftritt von General Tick-Tack und einer Vereinigung aller Handlungsstränge und Verflechtung aller kleinen Geschichten und Figuren, die aus den letzten 500 Seiten bekannt sind.