I Monster – Neveroddoreven

“Who is She” tönt es aus den Boxen. Ich weiß nicht mehr, wo ich es zum ersten mal gehört hab. Aber ich denke, es war eines Nachmittag auf Wiens geilstem Radiosender FM4, der mir mit Hilfte moderster Streaming-Technologie auch hier mitten in der Radio-Unlandschaft Thüringen zur Verfügung stand.

Und was da tönt. Einiges. Langsamer gebrochener Beat. Begleitet von einer James-Bond-Titelmusik-Stimme. “oh… Who is Sheeheee. A mystcial memory. “. Unterstützt von fetten verzerrten Keyboard-Lines. Ein wildes Keyboard-Whiui-Whiui-Solo … “oh… Who is Sheeheee…. Immortal Sheeeeheee. Return to meeeheee”.

I Monster

Sehr geil. Ich besorg mir das Album mit dem Namen Neveroddoreven[1]. Dummerweise zündet das beim ersten mal hören überhaupt nicht. Ich denke: “was für blöde Elektro-Kacke”. Zwei Montate später finde ich gerade keine neue Musik und schmeiß das corpus delicti in den Player. Wähle Track 6. Who is She. Ok. Immer noch gut. Es läuft zwei mal durch. Dann plötzlich. “The backseets of my car”. Ah, wie geil ist das denn. Langsamer Beat. Gehauchte weibliche Stimme. Trompete? Posaune? Die Bläser hauen einem um die Ohren. Schönes Ding.

Und so geht es weiter. Eigentlich ist fast jeder Track auf dem Album Gold wert. Also mein Fazit: Elektro-Funk vom Feinsten. Wer Air mag, wird I Monster lieben.

[1] Neveroddoreven [UK-Import] bei Amazon kaufen

Comments are closed.