burn after reading

Bin rad mal seid längerem im Kino gewesen und habe mir Burn After Reading angeschaut. Seltsamer Titel. Noch seltsamerer Film, aber unterhaltsam auf eine etwas alternative Art

Sehr witzige Komponenten sind „Sledge Hammer“ als mittlerer CIA-Angestellter, Brad Pitt als 25-jähriger liebenswürdiger Trottel und ein sexbessesener George Clooney. Regie führten die Coen-Brüder. Insgesamt ganz sehenswert. Ich würde sagen 72 von 143 möglichen Punkten auf der myrbel-skala.

3 Antworten zu “burn after reading”

  1. ~R°bErT sagt:

    Ja, eine coole skurrile Geschichte, bei der ging es doch um .. hm .. also irgendwie chaotisch, da versuchen doch irgendwelche, so Geld oder so zu erpressen, echt liebenswert irgendwie, hier mit dem Dings, dem Clooney und dem Brad Pitt, voll mal die alternativen Rollen .. aber worum ging es eigentlich genau?

    Vermutlich gibt es nach einer gewissen Menge Skurrilität, aufgeweicht mit gutem Willen, einen brain-overflow und das Hirn läuft sanft in den Hafen der Glückseligkeit ein, in dem schon all die anderen Machwerke unserer Jugend vor sich hindümpeln: irgendwie cool, irgendwie brutal und irgendwie erschreckend sinnentleert bei näherer Betrachtung.

    „Burn after reading“ reiht sich mit seinem poppigen Artwork und der gezielten Vermarktung als gehen-wir-halt-da-rein-soll-cool-sein-und-ausserdem-von-den-Coen-Brüdern-Film nahtlos in diese Hall of Shame ein.

    Es ist erschreckend, wie viel über diesen Film geschrieben wird und wie wenig nach dem Beschreiben der Skurrilität der eindimensionalen und nur auf Klischees hin ausgerichteten Figuren übrig bleibt. Ernstzunehmende Beschäftigung mit einem Thema? Fehlanzeige, wurde alles schon im Maschinenraum verfeuert um die Geschwindigkeit zu halten.

    Die Charaktere sind flach angelegt und bleiben es auch. Jeder ist durch nichts weiter als sein ganz spezielles Klischee festgelegt und sorgt schon durch die einfache Wiedererkennbarkeit für billige Heiterkeit: der sexbesessene George Clooney mit der immergleichen Masche, der trottelig-süße Brad Pitt, John Malkovich mit seinem einen Geichtsausdruck diesmal als neurotischer Ex-Beamter und Frances McDormand mit dem aufregenden Thema Brustvergrößerung. Es ist eine nichtssagende Liste ohne Überraschungen, aber eben diese bestimmt den Film – und wäre der Trottel nicht Brad Pitt, er wäre nach 10 Minuten vergessen.

    Die einzige Rolle, die etwas Tiefgang entwickelt wird – hups – am Ende mit einer Axt umgebracht. Ist das nicht skurril?

    Ja, ich mag den Film nicht und ich bereue jeden Cent, der die Coen-Brüder animiert, nach diesem Film weitere Filme zu erschaffen. Auf meiner nach oben offenen Robert-Liste, welche aus nichtnegativen ganzen Zahlen besteht, belegt der Film eine solide 0; er ist mithin überflüssig.

  2. Andy sagt:

    Hi! Martin,
    I’m andy, how are you?
    It’s been a long time. I miss you guys~

  3. myrbel sagt:

    @robert: you are right. But it’s only entertainment 😉

    @andy we miss you too … I wrote you a mail… 😉

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