Hallo Berlin - 3. Mai 2009 um 00:58 von myrbel

Hallo Berlin, hallo Martin,

so schallte es letztes Wochenende. Als erstes hab ich erstmal einen kleinen Abstecher zum Musikfilmfestival in Potsdam Babelsberg gemacht, wo ich dann folgendes Video konsumieren durfte, was dann auch den Wettbewerb gewonnen hat.

Peter und mein Partyfinger legten gleich mal los. Weiter gings mit Chillen, chillen und Einkauf fürs Chili Con Carne.

Weiter gings auf Martins “affengeilen” Party. Wie zu sehen, ein voller Erfolg.

Zum Ausklang bin ich mit Martin noch ein bisschen über den Dächern des Prenzlauer Bergs spazieren gegangen. Sehr schön.

Tschüss Berlin, bis zum nächsten Mal.

Danke an Peter, Alex, Martin, Flo, Ina, Robert für dieses wundervolle Wochenende …

Zurück vom Meer - 20. April 2009 um 23:36 von myrbel

Das Meer war mal sanft, mal voller Kraft. Unter unsern Füßen mal Sand, mal bizarrer Stein.

Fazit: Das Karusell zu verlassen ist unmöglich. Umsteigen in ein anderes, das geht. Die Kreisbewegung bleibt. Wo ich hingeh nehm ich mich mit. Und die Bewegung. Sie ist energetisch, frisch, voller Kraft.

Es geht vorran.

over and out - 3. April 2009 um 23:13 von myrbel

Was für ein Jahr bisher. Alles dreht sich viel zu schnell. Und doch bleibt alles gleich.

Die Zeit ist reif, auszusteigen aus dem Karussell. Die fremdbestimmte Drehbewegung um mich selbst muss aufhören. Morgen ist es soweit. Myrbel macht Pause von der Welt und zieht sich zusammen mit dem besten Menschen der Welt in ein Fischerdorf nach Famara auf Lanzarote zurück.

Famara

Ich bin raus und stolz darauf. Over and out.

Samba mit Windows und Ubuntu - 31. Januar 2009 um 18:21 von myrbel

Die letzten 10 Jahre habe ich mich so durch den Samba-Freigaben-Dschungel schön durchgemogelt und alle mögliche charsets ausprobiert und irgendwann funktionierte es dann doch. Bis zum heutigen Tag. Da wollte die Samba-Freigabe sich einfach nicht zurecht-fuschen lassen.

Nach mehreren Stunden Fuscherei hielt ich den Schlüssel zum Erfolg in der Hand: Windows XP kann ein Share mit UTF8 mounten. Damit ist alles ganz einfach. Hier meine Konfiguration zum Nachmachen ;-)

    Beteiligte Rechner:

  • Server: Debian 4.0 etch
  • Client1: WindowsXP
  • Client2: Ubuntu 8.04

Konfiguratation auf dem Server: /etc/samba/smb.cfg

[global]
   workgroup = myrbel-net
   server string = %h server
   include = /etc/samba/dhcp.conf
   dns proxy = no

# meine einzige Änderung - das default charset scheint 
# nicht utf-8 zu sein (warum auch immer)
   unix charset = UTF8

   max log size = 1000
   syslog = 0
   panic action = /usr/share/samba/panic-action %d

   security = user
   encrypt passwords = true
   passdb backend = tdbsam
   obey pam restrictions = yes
   invalid users = root
   socket options = TCP_NODELAY

[data]
    comment = data share
    writable = yes
    path = /home/ftp/ftps/
    public = no
    create mode = 0775

auf dem Ubuntu-Client habe ich das share in der /etc/fstab folgendermaßen gemounted:

//dieter3/data    /media/data    cifs    
rw,user,username=username,password=passwort,iocharset=utf8 0 0

Auf dem Windows-Client der Zugriff via Start – Ausführen

\\dieter3\data

Thats it. Windows schreibt mit UTF-8, Ubuntu auch. Alles palletti. Keine Codepages oder ISO-8859-15 setzen. UTF-8 does the job.

cronjob des Tages - 3. Januar 2009 um 19:11 von myrbel

… den Cronjob des Tages habe ich heute gegen 0:30 Uhr (wo ich eigentlich schon längst im Bett hätte sein sollen) in Auftrag gegeben:


### Spam-mails nach 20 Tagen löschen
15 6 * * * /usr/bin/find . -atime +18 -print0 | /usr/bin/xargs -0 rm

Und wer findet den Fehler? Der Punkt ist der Fehler. Eigentlich sollte dieser Job alle Mails, die älter als 18 Tage sind aus dem Spam-Ordner löschen. Tat er aber nicht, sondern löschte alle Dateien unterhalb meines User-Homes, wo auch alle Webseiten liegen.

Jetzt dürft ihr 3 mal raten, was ich die letzten 10 Stunden getan habe. Richtig, die Symptome einer solchen Löschung zu beseitigen ;-)

Was lernen wir daraus? Niemals cronjobs nach 0 Uhr einrichten.

burn after reading - 7. November 2008 um 23:32 von myrbel

Bin rad mal seid längerem im Kino gewesen und habe mir Burn After Reading angeschaut. Seltsamer Titel. Noch seltsamerer Film, aber unterhaltsam auf eine etwas alternative Art

Sehr witzige Komponenten sind “Sledge Hammer” als mittlerer CIA-Angestellter, Brad Pitt als 25-jähriger liebenswürdiger Trottel und ein sexbessesener George Clooney. Regie führten die Coen-Brüder. Insgesamt ganz sehenswert. Ich würde sagen 72 von 143 möglichen Punkten auf der myrbel-skala.

Rumo und die Wunder im Dunkeln - 17. Oktober 2008 um 00:32 von myrbel

Nachdem ich seit ein paar Wochen etwas mehr dazu gekommen bin zu lesen, kam ich schlussendlich an den seit einigen Wochen abwechselnd auf meinem Tisch, im Schrank und auf den Sesseln herumliegenden Werk “Rumo und Die Wunder im Dunkeln” von Walter Moers nicht vorbei. Vielen Dank an Robert für das Ge-schenk.

Eigentlich wollte ich mich ganz geschickt drumherum drücken, aber durch irgend einem blöden Zufall fing ich an die ersten 50 Seiten zu lesen. Ich hatte beim Wort “Moers” immer den unseligen Adolf aus dem Bonker in Erinnerung und erwartete nichts besonderes. Aber die ersten Seiten waren geradezu berauschend, wie “Smeik” beschreiben würde.

Es wir die Geschichte eines “Wolpertingers” Namens “Rumo” erzählt. Moers-Fans wissen, um was es geht, ich hatte keine Ahnung. Es war eine richtige Geschichte, irgendwie ein bisschen naiv erzählt in einer völlig eigenen Welt. Die Welt war ziemlich groß, den schon nach 100 Seiten hatte Smeik gefühlte 1000 verschiedene Einzelgeschichten erzählt und ca. 10000 historische Personen aus der Welt Zamoniens eingeführt.

Am Anfang liest sich das alles ganz entspannt, man wird von Smeik in die Welt eingeführt und ganz langsam Spannung aufgebaut. Es liest sich wie ein nettes Kinderbuch. Die Spannung entlädt sich in einem für mich überraschenden Blutvergießen, das ganz weit weg ist von einem Kinderbuch. Wunderbar. Ich bin auf dem Sessel hin-her gesprungen vor Aufregung.

Naja, im Mittelteil geht einem Rumo ein bisschen auf die Nerven mit seinem unbeholfenen Verhalten, aber das Ende entschädigt mit einem wunderschönen Schlacht, massig Blut, dem großen Auftritt von General Tick-Tack und einer Vereinigung aller Handlungsstränge und Verflechtung aller kleinen Geschichten und Figuren, die aus den letzten 500 Seiten bekannt sind.

Fazit: Ich bin begeistert und werde mir von Sandra die “Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär” ausleihen und verschlingen.

Chef de cuisine - 11. September 2008 um 18:28 von myrbel

Den Chef de cuisine findet man, wenn man www.martinfache.com anwählt.

Sehr witzig.

Hallo Weinheim, hallo ekaabo - 20. Juli 2008 um 01:13 von myrbel

Hallo Weinheim, hallo ekaabo,

ab 2. August ist meine neuer Ausgangspunkt für Blödsinn aller Art mein neues Appartment in Weinheim mit Aussicht auf die zwei Burgen.

Thüringer Würste kommen nun auch in Weinheim bei ekaabo gut an. Zu sehen oben bei meinem ersten Grillen in Weinheim.

Bye bye Frankfurt. War schön mit dir.

back again - 2. Juni 2008 um 22:51 von myrbel

Alles wieder da.

Mein Provider korypet hat mir spontan am Freitag mitgeteilt, dass am Samstag alle Server abgeschaltet werden. Das hatte ich wirklich nicht erwartet, da ich diesem Provider seit 2002 extrem großes Vertrauen entgegengebracht hatte. Es war im übrigen der einzig mir bekannte deutsche Provider, der auf User-Mode-Linux zur Virtualisierung von Webservern gesetzt hat. Er war einer der ersten, die virtuelle Root-Server angeboten haben und hat mich quasi zu Debian bekehrt.

Naja, vielleicht ist User-Mode-Linux anderen Virtualisierungs-Methoden im Webserverbereich unterlegen, da die Ressourcen dabei fest vergeben werden im Vergleich zu XEN und Virtuozzo. Auf jeden Fall verabschiedet sich Peter Hovorka aus dem Geschäft mit den Worten:

Die virtuellen Server sind bis heute ein Verlustgeschäft und tragen bei weitem nicht die entstehenden Betriebskosten, weder die technischen Kosten noch die Kosten für den Support.

Da ich persönlich gesundheitlich seit einiger Zeit nicht voll leistungsfähig bin und in absehbarer Zeit auch nicht sein werde, kann ich leider nicht wie bisher den größten Teil des Support und der Wartung der Systeme übernehmen.

Nach 48-Stunden make, make install und Tausender cp und chown läuft das System bei meinem neuen Provider Vanager. Mal sehn, was das taugt.

Am Ende bleibt nur ein: Danke an Peter Hovorka und die gute Frau Imle für den erstklassigen Support und die hervorragenden Systeme.

Und nun: Möge die Uptime lang und CPU-Last gering sein!