Die letzten 10 Jahre habe ich mich so durch den Samba-Freigaben-Dschungel schön durchgemogelt und alle mögliche charsets ausprobiert und irgendwann funktionierte es dann doch. Bis zum heutigen Tag. Da wollte die Samba-Freigabe sich einfach nicht zurecht-fuschen lassen.
Nach mehreren Stunden Fuscherei hielt ich den Schlüssel zum Erfolg in der Hand: Windows XP kann ein Share mit UTF8 mounten. Damit ist alles ganz einfach. Hier meine Konfiguration zum Nachmachen
Beteiligte Rechner:
- Server: Debian 4.0 etch
- Client1: WindowsXP
- Client2: Ubuntu 8.04
Konfiguratation auf dem Server: /etc/samba/smb.cfg
[global]
workgroup = myrbel-net
server string = %h server
include = /etc/samba/dhcp.conf
dns proxy = no
# meine einzige Änderung - das default charset scheint
# nicht utf-8 zu sein (warum auch immer)
unix charset = UTF8
max log size = 1000
syslog = 0
panic action = /usr/share/samba/panic-action %d
security = user
encrypt passwords = true
passdb backend = tdbsam
obey pam restrictions = yes
invalid users = root
socket options = TCP_NODELAY
[data]
comment = data share
writable = yes
path = /home/ftp/ftps/
public = no
create mode = 0775
auf dem Ubuntu-Client habe ich das share in der /etc/fstab folgendermaßen gemounted:
//dieter3/data /media/data cifs
rw,user,username=username,password=passwort,iocharset=utf8 0 0
Auf dem Windows-Client der Zugriff via Start - Ausführen
\\dieter3\data
Thats it. Windows schreibt mit UTF-8, Ubuntu auch. Alles palletti. Keine Codepages oder ISO-8859-15 setzen. UTF-8 does the job.
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cronjob des Tages - 3. Januar 2009 um 19:11 von myrbel
… den Cronjob des Tages habe ich heute gegen 0:30 Uhr (wo ich eigentlich schon längst im Bett hätte sein sollen) in Auftrag gegeben:
### Spam-mails nach 20 Tagen löschen
15 6 * * * /usr/bin/find . -atime +18 -print0 | /usr/bin/xargs -0 rm
Und wer findet den Fehler? Der Punkt ist der Fehler. Eigentlich sollte dieser Job alle Mails, die älter als 18 Tage sind aus dem Spam-Ordner löschen. Tat er aber nicht, sondern löschte alle Dateien unterhalb meines User-Homes, wo auch alle Webseiten liegen.
Jetzt dürft ihr 3 mal raten, was ich die letzten 10 Stunden getan habe. Richtig, die Symptome einer solchen Löschung zu beseitigen
Was lernen wir daraus? Niemals cronjobs nach 0 Uhr einrichten.
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burn after reading - 7. November 2008 um 23:32 von myrbel
Bin rad mal seid längerem im Kino gewesen und habe mir Burn After Reading
angeschaut. Seltsamer Titel. Noch seltsamerer Film, aber unterhaltsam auf eine etwas alternative Art
Sehr witzige Komponenten sind “Sledge Hammer” als mittlerer CIA-Angestellter, Brad Pitt als 25-jähriger liebenswürdiger Trottel und ein sexbessesener George Clooney. Regie führten die Coen-Brüder. Insgesamt ganz sehenswert. Ich würde sagen 72 von 143 möglichen Punkten auf der myrbel-skala.
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Nachdem ich seit ein paar Wochen etwas mehr dazu gekommen bin zu lesen, kam ich schlussendlich an den seit einigen Wochen abwechselnd auf meinem Tisch, im Schrank und auf den Sesseln herumliegenden Werk “Rumo und Die Wunder im Dunkeln
” von Walter Moers nicht vorbei. Vielen Dank an Robert für das Ge-schenk.
Eigentlich wollte ich mich ganz geschickt drumherum drücken, aber durch irgend einem blöden Zufall fing ich an die ersten 50 Seiten zu lesen. Ich hatte beim Wort “Moers” immer den unseligen Adolf aus dem Bonker in Erinnerung und erwartete nichts besonderes. Aber die ersten Seiten waren geradezu berauschend, wie “Smeik” beschreiben würde.
Es wir die Geschichte eines “Wolpertingers” Namens “Rumo” erzählt. Moers-Fans wissen, um was es geht, ich hatte keine Ahnung. Es war eine richtige Geschichte, irgendwie ein bisschen naiv erzählt in einer völlig eigenen Welt. Die Welt war ziemlich groß, den schon nach 100 Seiten hatte Smeik gefühlte 1000 verschiedene Einzelgeschichten erzählt und ca. 10000 historische Personen aus der Welt Zamoniens eingeführt.
Am Anfang liest sich das alles ganz entspannt, man wird von Smeik in die Welt eingeführt und ganz langsam Spannung aufgebaut. Es liest sich wie ein nettes Kinderbuch. Die Spannung entlädt sich in einem für mich überraschenden Blutvergießen, das ganz weit weg ist von einem Kinderbuch. Wunderbar. Ich bin auf dem Sessel hin-her gesprungen vor Aufregung.
Naja, im Mittelteil geht einem Rumo ein bisschen auf die Nerven mit seinem unbeholfenen Verhalten, aber das Ende entschädigt mit einem wunderschönen Schlacht, massig Blut, dem großen Auftritt von General Tick-Tack und einer Vereinigung aller Handlungsstränge und Verflechtung aller kleinen Geschichten und Figuren, die aus den letzten 500 Seiten bekannt sind.
Fazit: Ich bin begeistert und werde mir von Sandra die “Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär
” ausleihen und verschlingen.
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Chef de cuisine - 11. September 2008 um 18:28 von myrbel
Den Chef de cuisine findet man, wenn man www.martinfache.com anwählt.
Sehr witzig.
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Hallo Weinheim, hallo ekaabo,
ab 2. August ist meine neuer Ausgangspunkt für Blödsinn aller Art mein neues Appartment in Weinheim mit Aussicht auf die zwei Burgen.
Thüringer Würste kommen nun auch in Weinheim bei ekaabo gut an. Zu sehen oben bei meinem ersten Grillen in Weinheim.
Bye bye Frankfurt. War schön mit dir.
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back again - 2. Juni 2008 um 22:51 von myrbel
Alles wieder da.
Mein Provider korypet hat mir spontan am Freitag mitgeteilt, dass am Samstag alle Server abgeschaltet werden. Das hatte ich wirklich nicht erwartet, da ich diesem Provider seit 2002 extrem großes Vertrauen entgegengebracht hatte. Es war im übrigen der einzig mir bekannte deutsche Provider, der auf User-Mode-Linux zur Virtualisierung von Webservern gesetzt hat. Er war einer der ersten, die virtuelle Root-Server angeboten haben und hat mich quasi zu Debian bekehrt.
Naja, vielleicht ist User-Mode-Linux anderen Virtualisierungs-Methoden im Webserverbereich unterlegen, da die Ressourcen dabei fest vergeben werden im Vergleich zu XEN und Virtuozzo. Auf jeden Fall verabschiedet sich Peter Hovorka aus dem Geschäft mit den Worten:
Die virtuellen Server sind bis heute ein Verlustgeschäft und tragen bei weitem nicht die entstehenden Betriebskosten, weder die technischen Kosten noch die Kosten für den Support.
Da ich persönlich gesundheitlich seit einiger Zeit nicht voll leistungsfähig bin und in absehbarer Zeit auch nicht sein werde, kann ich leider nicht wie bisher den größten Teil des Support und der Wartung der Systeme übernehmen.
Nach 48-Stunden make, make install und Tausender cp und chown läuft das System bei meinem neuen Provider Vanager. Mal sehn, was das taugt.
Am Ende bleibt nur ein: Danke an Peter Hovorka und die gute Frau Imle für den erstklassigen Support und die hervorragenden Systeme.
Und nun: Möge die Uptime lang und CPU-Last gering sein!
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…. “Laufen ist besser als Radfahren” dachte sich wahrscheinlich der Typ, der mein Rad geklaut hat. Und dabei hat er nicht an sich, sondern am mich gedacht. Folgendes musste ich auf meinem heutigen Fußmarsch feststellen:
- Laufen ist langweilig
- Laufen ist für Looser
- Laufen macht müde
- Beim Laufen ist die Tasche mit den zwei Packungen Milch und der einen Tafel Schokolade so unglaublich lange schwer
- Beim Laufen sieht man Dinge, die man besser nicht sehen sollte
Fazit: Laufen saugt. Und zwar gewaltig. Gib mir mein Rad wieder, du verdammter Idiot!
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amtlich - 9. März 2008 um 00:51 von myrbel
… amtlich ist ja bekanntlich dann eine Nachricht spätestens, wenn sie bei Heise auftauscht.
Nu isses passiert: Social Network Cyworld nun doch nicht in Deutschland und Europa. Schade. Und danke an alle für die geile Zeit.
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… “ich will den ganzen Tag nur Saalschutz hörn, ich will mit Saalschutz meine Nachbarn störn.” tönte es laut und deutlich gestern Abend aus den Boxen des 603qm und wir waren dabei:
Die Crew des 603 versuchte uns gleich von Anfang an den Abend madig zu machen. Wir standen doch tatsächlich mit 20 anderen Feierwütigen 15 Minuten draussen vor dem Club und wurden nicht hineingelassen. Endlich drin und der Alterskontrolle geradeso entkommen, fanden wir an der Bar nicht das Gewünschte “halbe-Liter-Pils”, sondern nur 0,33er Pfungstädter. Wir beobachteten noch 10 andere Mitstreiter, die ohne Absprache “große Biere” bestellten und kleine Schmerzen-Macher bekamen.
Naja. Schwamm drüber. Dafür erquickte uns Egontronic als Vorband mit lauten Krawallo. Die Menge tobte bereits ab 21:30 quer durch den Club. Eine Stunde später standen 20 Leute mehr auf der Bühne und tanzten um das Saalschutz-Equipment herum. Sehr schön.
Nach noch einem klitzekleinen Pfungstädter begannen Saalschutz ganz leise, was uns die Möglichkeit eröffnete ganz ganz vorne zu stehen. Beim Stehen bleib es dann nicht lange. Wie zu sehen ging da so einiges (mal sehen, wer die Schwitzeflecken findet). Zwischen jedem Lied skandierten Sandra, Peter und ich: “ich seid schön, ihr seid schön, ihr seid schön… “. Die anderen hatten wohl die Platte nicht gehört und ließen uns mit unseren Gesängen alleine. Machte uns aber gar nichts aus.
Dann. Peng. Die 603-Crew machte dem schönen Abend kurz vor 12 einen Strich durch die Rechnung. Schluß aus. Saalschutz muss von der Bühne. Der coole DJ muss jetzt ganz schnell noch was aus der Konserve spielen. Arsche-loch. Naja, vielleicht sollte ich beim Asta Darmstadt mal einen Kurs abhalten “wie mache ich eine geile Party nicht kaputt” oder “der Gast will vernünftiges Bier”.
Dann noch fix das einzige Poster geklaut und ab dafür.
Danke an Sandra und Peter
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